Fachschule für Milchwirtschaft und Molkereiwesen

Die Staatliche Fachschule für Agrarwirtschaft Kempten (Allgäu), Fachrichtung Milchwirtschaft und Molkereiwesen, umfasst zwei Semester mit je 20 Unterrichtswochen in Vollzeit. Unterricht ist von Mitte September bis Juli des folgenden Jahres.

Die staatliche Prüfung am Ende berechtigt, die Bezeichnung "Staatlich geprüfte(r) Wirtschafter(in) für Milchwirtschaft u. Molkereiwesen" zu führen.
Qualifikationen
Nach Abschluss der Fachschule haben die Studierenden die Ausbildereignung und die Berechtigung, an der Fachhochschule Hannover-Ahlem, Fachbereich Bioverfahrenstechnik, zu studieren.
Perspektiven
Mögliche spätere Tätigkeitsbereiche sind Führungsaufgaben im mittleren Management von Molkereien, verwandten Wirtschaftsbereichen der Ernährungs- und Zulieferindustrie, Fachorganisationen und Verbänden.
Meisterprüfung
Die Fachschule bereitet in einem Lehrgang auf die Molkereimeisterprüfung vor. Diese kann ablegen, wer mindestens 24 Monate Praxiszeit vor Eintritt in die Fachschule vorweist. Die Meisterprüfung berechtigt, die Bezeichnung "Molkereimeister(in)" zu führen.

Voraussetzungen für den Besuch der Fachschule:

  • erfolgreicher Abschluss in einem einschlägig anerkannten Ausbildungsberuf (Molkereifachmann/Molkereifachfrau, Milchtechnologe/in)
  • mindestens 24 Monate einschlägige Berufspraxis; als einschlägige Berufspraxis gilt in der Regel die Beschäftigung in den klassischen Abteilungen einer Molkerei
  • Abschlusszeugnis einer Berufsschule oder eines gleichwertigen Bildungsganges

Folgende Unterlagen müssen Sie einreichen:

  • Lebenslauf
  • Zeugnisse
    • Schulabschluss
    • Beruflicher Abschluss (Gehilfenbrief und Abschlusszeugnis der Berufsschule)
    • Arbeitszeugnisse
  • Erstbelehrung nach dem Infektionsschutzgesetz
  • Zwei Passbilder
Aufnahmeantrag
Füllen Sie bitte den Aufnahmeantrag aus und geben Sie ihn mit Ihren Unterlagen ab.
Anmeldeschluss ist der 1. April (Eingang der Anmeldungsunterlagen an unserer Schule).
Schulbeginn ist Mitte September.

BAFöG

Zuständig ist das Amt für Ausbildungsförderung in Landkreis oder kreisfreier Stadt am ständigen Wohnsitz